"Klimaschutz ist möglich, man muss es nur wollen !"
Unter diesem Motto beteiligte sich die BEG Köllertal eG mit einem Infostand am von der Stadt Püttlingen organisierten "Nachhaltigkeitsmarkt" am Weltfrauentag in Püttlingen.
Die aktuelle geopolitsche Lage mit den Kriegen in der Ukraine und nun neu im Iran mit den negativen, wirtschaftlichen Folgen und der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, zeigt uns einmal mehr auf, wie wichtig ein beschleunigter Ausbau der erneuerbaren Energien für uns ist. Sie machen uns unabhängig von langen Pipelines und Transportwegen und machen uns weniger erpressbar. Um die Klimaziele 2045 zu erreichen ist eine Verdoppelung im Ausbau der Windenergie und eine Verdreifachung der Solarenergie, ausgehend vom bisher erreichten Ausbau, unverzichtbar.
Leider legt unsere Bundesregierung mit Ihrer zuständigen Wirtschaftsministerin Frau Reiche nun wieder den Rückwärtsgang ein und bremst mit Entscheidungen wie z. B. dem Fossil-Heizungsgesetz, EEG-Anpassung mit geplanter Einstellung der Förderung von privaten Solaranlagen, den weiteren Ausbau aus. Zu dem werden Solarparks durch das Solarspitzengesetz, also wenn die Sonne im Sommer richtig brennt, herunter geregelt und klimaneutral produzierter Strom darf nicht ins Netz und macht somit den weiteren Ausbau von Solarparks unwirtschaftlich!
Dementsprechend groß war das Interesse der Besucher am Infostand der BEG-Köllertal eG und auch an dem von Volker Weber gehaltenen Vortrag zu den Zielen der BEG und der aktuellen Situationauf dem Energiesektor mit all seinen negativen Entwicklungen, aber auch den Chancen, die sich daraus ergeben - man muss es nur wollen!
Die BEG Köllertal eG hat sich Gedanken gemacht:
Warum werden Solar- und Windparks im Saarland abgeregelt, obwohl die saarländische Stahlindustrie permanent große Mengen an Strom benötigt ?
Der Vorstandsvorsitzende Karl Werner Götzinger hat die Lösung hierzu in einem kleinen Video verdeutlicht.
PS: Weitergabe erwünscht !
Kooperation beschlossen: Encevo Deutschland und BEG Köllertal unterzeichnen Vertrag
Die Encevo Deutschland GmbH und die BEG Köllertal haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel der Partnerschaft ist es, die Nutzung erneuerbarer Energien in der Region voranzutreiben und gemeinsame Projekte zur Förderung einer nachhaltigen Energiezukunft umzusetzen.
Im Fokus der Zusammenarbeit steht die Bündelung der jeweiligen Kompetenzen beider Partner, um innovative Lösungen für die Energiewende zu entwickeln. Dabei setzen die Encevo und die BEG Köllertal auf eine starke Verankerung in ihrer Kernregion und wollen mit gezielten Maßnahmen die lokale Energiewirtschaft stärken.
„Diese Kooperation ist ein wichtiger Schritt, um die Energiewende im Saarland aktiv zu gestalten und die Bürger hieran zu beteiligen“, betonen die Partner bei der Unterzeichnung. Durch den Zusammenschluss sollen nachhaltige Energiekonzepte nicht nur schneller realisiert, sondern auch die regionale Wertschöpfung gefördert werden.
Über die Partner
Encevo Deutschland GmbH: Die Encevo Deutschland GmbH versteht sich als Experte für grüne Energie im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Sie ist Teil der Encevo-Gruppe, die ihren Sitz in Luxemburg hat. Sie ist aus der ehemaligen Enovos Deutschland SE und der Creos Deutschland Holding GmbH hervorgegangen. Enovos und Creos ergänzen mit dieser Partnerschaft ihre jeweiligen Kompetenzen mit Blick auf die komplexen Herausforderungen der Energiewende. Im Fokus stehen der Bau, die Planung und der Betrieb von erneuerbare Energien-Anlagen, deren technische Betriebsführung sowie ein intelligentes Energienetzmanagement für (grüne) Gase und Strom. Davon profitieren auch Stadtwerke, bei denen sich die Encevo Deutschland als "industrieller Partner" für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung einbringt.
Bürger-Energie-Genossenschaft Köllertal eG (BEG Köllertal): Die BEG Köllertal ist die mitgliederstärkste Bürger-Energie-Genossenschaft der Region. 2015 von 15 Bürgern gegründet, weist sie Ende 2024 schon über 1.400 Mitglieder aus. Seit ihrer Gründung verfolgt die BEG Köllertal zwei Ziele:. 1. Möglichst viele Projekte im Umfeld der Erneuerbaren Energien realisieren. 2. Möglichst vielen Mitbürgern die Möglichkeit geben, sich mit überschaubaren Beiträgen finanziell an der Energiewende zu beteiligen. Auch in schwierigen Energiewende-Zeiten war und ist es jederzeit möglich, der BEG Köllertal mit dem Erwerb von einem oder zwei Genossenschaftsanteilen im Wert von je 500 € beizutreten. Mit ihrem Engagement möchte die BEG Köllertal zur positiven Grundstimmung für Energiewende-Projekte beitragen. Das Motto der BEG Köllertal lautet daher: „Wir sind die DAFÜR-Bürger !“
Foto: Encevo
v.l.n.r. Jannik Fess (encevo), Dr. Alexander Emde (encevo), Jens Apelt (CEO encevo), Karl Werner Götzinger, Volker Weber, Manfred Burger (BEG Köllertal), Prof. Dr. Uwe Leprich
Im Februar 2025 hat die Bundesregierung das "Solarspitzengesetz" beschlossen.
- Mit welchen Auswirkungen müssen PV-Anlagenbesitzer rechnen?
- Wie ist die BEG Köllertal betroffen?
Der Saarländische Rundfunk hat das Thema beleuchtet.

Solarspitzengesetz 2025 - BEG Köllertal
Ein Bericht von Lars Ohlinger, SR-Wirtschaftsredaktion - (SR3 - Region am Mittag, 02.12.2025)

Solarspitzengesetz 2025 - BEG Köllertal
Ein Bericht von Lars Ohlinger, SR-Wirtschaftsredaktion - (SR - Aktueller Bericht, 02.12.2025)
Zum Thema Interview Julia Becker mit Eva Hauser, IZES
Bürgerenergie geht neue Wege in Schmelz
Gründung der „Bürgerenergie Schmelz“ als Ortsgruppe der Bürger-Energie-Genossenschaft Köllertal eG. setzt neue Maßstäbe in der Zusammenarbeit
Kollaboration 2.0 - so könnte man ebenso von der jüngsten Initiative zur Erzeugung erneuerbarer Energien aus Bürgerhand denken. Das Interesse an klimaneutralen Energieprojekten in Schmelz ist so groß, dass die Bürger-Energiegenossenschaft Köllertal eG die Initiativgruppe zu einer Zusammenarbeit eingeladen hat. Ursprünglich wollte eine Initiativgruppe eine eigene Genossenschaft gründen, was gerne mal dauert und natürlich Geld kostet. Volker Weber, Vorstand der BEG Köllertal, war bei der sehr gut besuchten zweiten Bürgerversammlung in Schmelz anwesend. Dort zeigte er sich sofort begeistert vom Engagement der Initiativgruppe und bot eine Zusammenarbeit an: „Sie brauchen gar keine eigene Genossenschaft zu gründen – mit uns kann es sofort losgehen.“
Beide Seiten prüften, was ein guter rechtlicher Rahmen sei, und wurden sich schnell einig: am Mittwoch, 27.11.2024, nur vier Monate nach der Versammlung, wurde die Geschäftsordnung der Ortsgruppe Bürgerenergie Schmelz mit dem Vorstand der BEG-Köllertal eG unterzeichnet und so die Zusammenarbeit besiegelt. Als Ortsgruppe „Bürgerenergie Schmelz“ in der BEG Köllertal eG kann die Gruppe sofort in die Projektakquise einsteigen. „Wir waren in den vergangenen Monaten schon fleißig, haben Vorgespräche geführt und eine Übersicht der gemeindeeigenen Dachflächen erstellt. Somit kann im ersten Schritt beurteilt werden, welche Dachflächen zur Installation von Photovoltaikanlagen geeignet,“ sind berichtet Thorsten Recktenwald, Teamleiter der Ortsgruppe. Nun gibt es die Möglichkeit, nach Prüfung durch den BEG Köllertal eG Vorstand, auch schnell verbindlich zu werden. Diese neue Art der Zusammenarbeit erspart der Ortsgruppe nicht nur die Genossenschaftsgründung inklusive Vorstand, Aufsichtsrat, Rechtsabteilung und eigener Buchhaltung, es schafft natürlich auch Vertrauen. „Mit der BEG Köllertal eG ist ein erfahrener und verlässlicher Partner beteiligt“, freut sich auch Bürgermeister Wolfram Lang, da die Gemeinde bereits 2019 eine Photovoltaikanlage mit der BEG auf dem Dach des Kinderhaus St. Stephan umgesetzt hat.
Für die Bürger und Bürgerinnen bedeutet das formale Konstrukt, dass so schnell wie möglich erneuerbare Energie in Schmelz unter Bürgerbeteiligung produziert werden kann. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in der BEG Köllertal eG. Man kann jederzeit mit einem oder zwei Anteilen á 500 € / St. Mitglied der BEG Köllertal eG werden und sich so zu den 39 Schmelzer Bürger und Bürgerinnen gesellen, die bereits seit 2019 der BEG Köllertal eG beigetreten sind. „Was einer nicht schafft, das schaffen viele !“ – so lautete das Motto von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dem Urvater der Genossenschafts-Idee.
„In Schmelz und im Köllertal hat man das offensichtlich verstanden“, sagt Karl Werner Götzinger, Vorstandsvorsitzender der BEG-Köllertal eG.
„Mit der Ortsgruppe Bürgerenergie Schmelz der Bürger-Energie-Genossenschaft Köllertal eG entsteht ein starkes Fundament für die lokale Energiewende – ein echtes Vorbild für nachhaltige Kooperation“, sagte der Teamleiter der Bürgerenergie Schmelz, Thorsten Recktenwald.
"Mit der BEGKeG ist ein erfahrener und verlässlicher Partner beteiligt", freut sich auch Bürgermeister Wolfram Lang. „Es freut mich umso mehr, dass mit der Ortsgruppe der BEGKeG in Schmelz nun Schmelzer vor Ort sind, die sich mit der Energiewende beschäftigen und den Ausbau der erneuerbaren Energien voranbringen."
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