Förderpreis Ehrenamt 2019

20190613 proehrenamt urkunde k

Aufsichtsrat und Vorstand der Bürger-Energie-Genossenschaft Köllertal eG haben für ihr ehrenamtliches Engagement von der Saarländischen Landesregierung und der Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt e.V. eine besondere Anerkennung erfahren.

Darüber freuen wir uns sehr. Es ist Ansprorn für uns, auch in Zukunft für unsere Gesellschaft,  für Umwelt- und Klimaschutz, für die Welt unserer Kinder Einsatz zu zeigen.

Wir sind die DAFÜR-Bürger!

Europa sucht den Super-Energiewender - Saarbrücken

Sendung aus Saarbrücken vom 02. Mai 2019

Europa sucht den Super-Energiewender

Auch im Saarland kommt die Energiewende voran! Immer mehr Bürger versorgen sich selber mit regenerativer Energie oder sind z.B. im Saarland Mitglied einer der sechs Bürgerenergiegenossenschaften.

Und wie kommt die Energiewende in Europa voran? Wie in der Region Saar-Lor-Lux? Sind die Weichen gestellt und welchen Einfluss hat eine Wahlentscheidung bei der Europawahl für die Energiewende und den Klimaschutz? Viele Fragen an regionale Politiker.

Leben mit der Energiewende-Moderator Frank Farenski zog die Diskussion in Saarbrücken unter dem Motto „Europa sucht den Super-Energiewender“ auf. Der Journalist und das Publikum stellten die Fragen; eine Jury überprüfte die Positionen zur Wahl stehender Politiker.

Die Gäste:

Jo Leinen (SPD, Abgeordneter Europäisches Parlament)
Peter Gillo (SPD, Regionalverbandsdirektor, Regionalverband Saarbrücken)
Patrick Ginsbach (Spitzenkandidat, Die Grünen, für Regionalversammlung Regionalverband Saarbrücken)
Ralf Schmidt (CDU, Kandidat Regionalverbandsdirektor, Regionalverband Saarbrücken)

Die Jury:

Prof.Dr. Uwe Leprich (HTW Saarbrücken (Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik und Energiewirtschaft))
Susanne Speicher (Fridays for Future)
Ulrike Dausend (Netzwerk Entwicklungspolitik e.V.)
Karl Werner Götzinger (Vorstandsvorsitzender BEG Köllertal eG)

Moderation: Frank Farenski

Veranstalter: 

Klimaschutzbündnis Saar in Kooperation mit dem Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland (NES) e.V. Die Diskussion wurde im Rahmen des Projekts: "Change the Power - (Em)Power to Change“ mit Unterstützung der Europäischen Union durchgeführt.

Europa sucht den Super-Energiewender - Saarlouis

Eine Sendung im "Leben-mit-der-Energiewende-TV" von und mit dem Journalisten Frank Farensky.

Sendung aus Saarlouis von Freitag, 03. Mai 2019

Europa sucht den Super-Energiewender

Auch im Saarland kommt die Energiewende voran! Immer mehr Bürger versorgen sich selber mit regenerativer Energie oder sind z.B. im Saarland Mitglied einer der sechs Bürgerenergiegenossenschaften.

Und wie kommt die Energiewende in Europa voran? Wie in der Region Saar-Lor-Lux? Sind die Weichen gestellt und welchen Einfluss hat eine Wahlentscheidung bei der Europawahl für die Energiewende und den Klimaschutz? Viele Fragen an regionale Politiker.

Leben mit der Energiewende-Moderator Frank Farenski zog die Diskussion in Saarlouis unter dem Motto „Europa sucht den Super-Energiewender“ auf. Der Journalist und das Publikum stellten die Fragen; eine Jury überprüfte die Positionen zur Wahl stehender Politiker.

Die Gäste:
Patrik Lauer (Landrat Saarlouis, SPD)
Raphael Schäfer (CDU-Landtagsabgeordneter Saarland)
Hubert Ulrich (GRÜNE-Stadtratsfraktion Saarlouis)

Die Jury:
Christoph Hassel (Landesvorsitzender BUND Saarland)
Jil Kalmes (Fridays for Future)
Max Meissauer (Fridays for Future)
Karl Werner Götzinger (BEG Köllertal eG)

Moderation: Frank Farenski

Veranstalter:
Klimaschutzbündnis Saar in Kooperation mit dem Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland (NES) e.V. Die Diskussion wurde im Rahmen des Projekts: "Change the Power - (Em)Power to Change“ mit Unterstützung der Europäischen Union durchgeführt.

Kirchengemeinden und Energiegenossenschaften – eine Kooperation mit Zukunft?

von Dietmar Freiherr von Blittersdorf, Netzwerk Energiewende jetzt e.V.

20181019 BEG Kirchengemeinden bkk

Können Kirchengemeinden und Energiegenossenschaften voneinander profitieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung am 19. Oktober 2018 im saarländischen Riegelsberg, zu der das Bistum Trier, das Landesnetzwerk der Bürgerenergiegenossenschaften und das Netzwerk Energiewende Jetzt einladen hatten. Hintergrund des Treffens von Kirchengemeinden und Energiegenossenschaften aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz sind die z.T. ehrgeizigen Klimaschutzziele vieler katholischer Bistümer und evangelischer Landeskirchen, „die nur dann glaubwürdig seien, wenn diese auch in konkrete Maßnahmen umgesetzt würden“, so Dietmar von Blittersdorff vom Netzwerk Energiewende Jetzt.

Noch schlummern in und auf den kirchlichen Gebäuden enorme Potenziale zur Energieeinsparung und zur CO2-Minderung. Dabei spiele Photovoltaik auf kirchlichen Gebäuden eine zentrale Rolle, erläutert Charlotte Kleinwächter, Klimamanagerin des Bistums Trier. Oft haben jedoch Kirchengemeinden weder die Zeit noch das Fachpersonal, um solche Energieprojekte selbst umzusetzen. Hier bietet sich die Partnerschaft mit einer Bürgerenergiegenossenschaft an, die wie Kirchengemeinden lokal und regional verankert ist. Bürgerenergiegenossenschaften bauen und betreiben Photovoltaikanlagen, sind Wärmelieferanten, betreiben Elektromobilität und sind Vermarkter ihres Stroms.

„Energiegenossenschaften haben das Knowhow und das Kapital, um Kirchengemeinden bei der Realisierung ihrer Klimaschutzprojekte zu unterstützen“, davon ist Dr. Verena Ruppert vom Landesnetzwerk der Bürgerenergiegenossenschaften Rheinland-Pfalz überzeugt. Denn die Geschäftsführerin des Landesnetzwerks, in dem 21 Energiegenossenschaften in Rheinland-Pfalz zusammengeschlossen sind, hat den Überblick, was die Genossenschaften in den letzten Jahren in Rheinland-Pfalz an Erneuerbare-Energie-Anlagen gebaut haben: Insgesamt haben die Genossenschaften in Rheinland-Pfalz Anlagen mit einem Investitionsvolumen von knapp 50 Mill. EURO aus Kapital ihrer Mitglieder gebaut.

So wie Energiegenossenschaften strukturiert sind und wirtschaften, müssten sie den Kirchengemeinden eigentlich sympathisch sein, so von Blittersdorff in seinem Eingangsreferat. Denn sie stehen für Kooperation, gesellschaftliche Verantwortung, Demokratie und vor allem für gemeinschaftliche Selbsthilfe. Zudem schätzten auch immer mehr Kommunen die Zusammenarbeit mit Energiegenossenschaften. Dies belegte eindrücklich die Präsentation von Karl-Werner Götzinger, Vorstand der Bürgerenergiegenossenschaft Köllertal eG. Die BEG Köllertal wurde 2015 von 15 engagierten Bürger/innen gegründet. „Wir müssen aktiv werden, wenn wir die Welt für unsere Kinder retten wollen“, war die Überzeugung der Gründungsmitglieder. Werte und konkretes Handeln der Genossenschaft scheint viele zu überzeugen. Heute hat die Genossenschaft bereits 246 Mitglieder. Sechs PV-Dachanlagen mit insgesamt 338 kWp meist auf kommunalen Dächern wurden gebaut und ca. 400 t CO2 vermieden.

Götzinger erläuterte das PV-Pachtmodell der Genossenschaft, was sich seiner Meinung auch gut auf kirchlichen Dächern anwenden ließe. Für die Kirchengemeinde bedeutet dieses Modell keine Investitionskosten, die Deckelung der zukünftigen Energiekosten für 20 Jahre, die Einsparung von CO2 und die Erreichung der selbst gesetzten Klimaschutzziele. Zudem könnten sich die Gemeindemitglieder an der BEG durch Einlagen beteiligen und so durch die Dividende finanziell profitieren. Viel größer sei aber die Wirkung nach innen und außen, denn die Gemeinde gehe mit gutem Beispiel voran und setze den Klimaschutz sichtbar um.

Was naheliegt, ist dennoch nicht so einfach umzusetzen. Denn das Genehmigungsverfahren des Bistums Trier für Baumaßnahmen ist kompliziert und aufwendig. Johannes Minn vom Leitungszentrum Kirchengemeinden des Bistums erläuterte detailliert, welche Stufen des Genehmigungsverfahrens durchlaufen werden müssen, wenn eine Kirchengemeinde ein PV-Anlage bauen will, sei es direkt mit einem Solarteur oder einer Energiegenossenschaft.

Die Bitte der Energiegenossenschaften in der anschließenden Diskussion war eindeutig. Um Projekte mit Kirchengemeinden des Bistums Trier erfolgreich umzusetzen, bedarf es größerer Transparenz und eines Leitfadens für das Genehmigungsverfahren. Pilotprojekte wären hilfreich, damit Erfahrungen gesammelt und Vertrauen zwischen den Partnern aufgebaut werden können.

 

Foto: Shenja Ruthenberg, ARGE Solar e.V.

Webcam Saarbrücken ©SR

Anteilsreservierung NUR für BEG-Mitglieder

BEG/FEK-Kalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

Filmklappe-bea-k

 

Energiewende im Fröhner Wald

oekostrom 110510 101418

Vielen Dank an
HSB Cartoon!

Argumente PRO Windenergie

  • BEG Köllertal - Ich bin dabei !

    BEG-da-bin-ich-dabei

 

B

E

G